Da man bei der ersten Methode eine Kopfform zu zeichnen radieren muss, möchte ich euch noch eine zweite Variante vorstellen. Jedoch ist hierfür
ein bisschen mehr Proportionsgefühl notwendig, weil die Zeichnung ansonsten schief weden könnte.
Diese Gesichtsform besteht aus 5 Strichen. Die Striche der Wangengegend werden nach innen gewölbt gezeichnet oder sind gerade, wobei
die Striche des Kinns ein bisschen nach außen gewolbt sind. Ein Halbkreis schließt den Kopf. Wenn diese Variante Euch leicht fällt, dann müsst ihr nicht so viel radieren, außer
wenn ihr später Haare dazu zeichnen möchtet. Ich schlage jedoch immer vor, dass ihr Euch die Kopfform komplett skizziert. Es hilft Euch dabei Augen, Nase und Mund richtig zu platzieren, aber auch
die Haare lassen sich leichter platzieren- besonders bei kurzen Haarschnitten.
Probiert einfach beide Methodwen aus und nehmt die, die Euch am besten von der Hand geht. Früher oder später verändert man seinen Stil sowieso.
von Darksheree
-
veröffentlicht in: Grundlagen
0
-
empfehlen
Donnerstag, 12. juni 2008
Die 1/2 Drehung
Gehen wir nun einen Schritt weiter und zeichnen den Kopf in der halben Drehung. Zuerst Skizzíeren wir uns die Grundform. Diese ist links zu sehen. Die Wölbung des
Gesichts nach außen dient uns als Hilfslinie, die im zweiten Schritt zu den typischen Kopfformen verarbeitet wird.
von Darksheree
-
veröffentlicht in: Grundlagen
0
-
empfehlen
Donnerstag, 12. juni 2008
Im Vergleich zum typischen Manga-Stil möchte ich Euch hier weitere Stilrichtungen präsentieren.
Diese Formen entsprechen beispielsweise dem koreanischen Stil.
von Darksheree
-
veröffentlicht in: Grundlagen
0
-
empfehlen
Donnerstag, 12. juni 2008
Shojo-Stil
von Darksheree
-
veröffentlicht in: Grundlagen
0
-
empfehlen
Donnerstag, 12. juni 2008
Amerikanischer Stil
von Darksheree
-
veröffentlicht in: Grundlagen
0
-
empfehlen
Proportionen
Beginnen wir nun
aus der Kopfform vollständige Gesichter zu machen.
Im ersten Blid gibt es erstaunlich viele Hilfslinien. Daran steht Ihr, dass es gar nicht so einfach ist, die Augen gleichmäßig zu zeichnen und das müsst ihr können, denn alles, was ihr nicht
könnt, fällt früher oder später auf.
Im
zweiten Beispiel haben wir noch einmal die 1/4 Drehung. Hier sieht man noch einmal wie auch die optische Verkürzung für das Zeichnen der Augen von großer Bedeutung ist.
Im letzten Bild hingegen haben wir die halbe Drehung, wobei auffällt, dass bei Mädchen die Wimpern der verdeckten Seite dennoch zu sehen sind.
von Darksheree
-
veröffentlicht in: Grundlagen
0
-
empfehlen
Donnerstag, 19. juni 2008
Anders bei schwarzen Haaren ist, dass man die Haarstruktur nicht sieht, sondern nur durch eingezeichnete Lichtreflexe erahnen kann.
Lichtreflexe besitzen aber auch andere Haarfarben. Zeichnet man Lichtreflexe auf zurückgekämmtem Haar, dann wirkt es nass.
von Darksheree
-
veröffentlicht in: Grundlagen
0
-
empfehlen
Donnerstag, 19. juni 2008
Als erstes legt man sich den Haaransatz fest. Danach kann man sich die Frisur in Grundzügen mit Beistift skizzieren und dann sorgfältig nachzeichnen. Zum Schluss radiert man die Vorzeichnung weg
und fertig.
Ich empfehle jeden Anfänger sich zumindest die Grundform der Harre zu skizzieren, denn selbst, wenn man das Gesicht perfekt beherrscht, so kann man sich mit den Haaren noch das ganze Bild
versauen.
Häufige Fehler sind, dass die Haare nicht die reale Fließrichtung haben, oder das das Haarzu weit oben angesetzt ist und man oben nie einen vernünftigen Scheitel zeichnen kann, weil die
Proportionen nicht stimmen, deswegen empfehle ich auch, dass man sich die Kopfform ebenfalls skizziert, damit man die Proportionen besser abschätzen kann.
von Darksheree
-
veröffentlicht in: Grundlagen
0
-
empfehlen